Präzisionssport Boule

Un, deux, trois

Boules gehört zu Frankreich wie das Baguette. Entspannter kann Sport kaum sein, denn im Großen und Ganzen schieben Sie eine ziemlich ruhige Kugel.

Nebenbei wird geredet, gegessen, getrunken und die Sonne genossen.  Mit Boule verbinden viele Deutsche das vorwiegend von älteren Franzosen auf Plätzen ausgetragene Freizeit-Kugel-Spiel. Es ist die Freizeitvariante einer Sportart, die in Vereinen ausgetragen wird. In Deutschland sind vor allem Boccia und Boule bekannt. In den Spielregeln lehnen sich die Freizeitspieler an den Pétanque-Regeln an.

Die Regeln sind einfach
Zwei Mannschaften oder zwei Einzelpersonen spielen gegeneinander. Dabei versuchen sie, ihre Kugeln möglichst nahe an das Schweinchen, eine zwei Finger dicke Holzkugel, zu werfen und die dort liegenden Kugeln des Gegners wegzuschießen. Vor Beginn des ersten Durchgangs wird ausgelost, wer zuerst werfen darf. Ein Spieler dieser Mannschaft zeichnet mit der Hand einen Kreis in den Sand, aus dem er dann das Schweinchen sechs bis zehn Meter weit wirft. Anschließend kommen abwechselnd die silbernen Kugeln der beiden Mannschaften an die Reihe. Am Schluss gibt es einen Punkt für jede Kugel, die dem Ziel näher liegt als die bestplatzierte Kugel des Gegners.

Boule:

Das ist spassbringender Freizeitsport!
Man spielt, wo immer es gefahrlos möglich ist, in geselliger Runde. Es gibt keine Einschränkungen, ob jung oder alt, Mann oder Frau, arm oder reich, schwarz oder weiss, Moslem, Christ oder zu einer anderen Religionsgemeinschaft gehörig, jeder, der in der Lage ist eine ca 700gr schwere Kugel zu werfen, kann diesen Sport betreiben.

Pétanque:
Das ist das wettkampf-mässige Boulespiel!
Es wird nach einem festen Reglement gespielt.
Alle Pétanquespieler sind in Vereinen organisiert und in Verbänden zusammengeschlossen.
Es gibt regionale, nationale und internationale Meisterschaften in mehreren Disziplinen und Formationen.